Chronische Schmerzen:

In Wikipedia findest du diese Definition:

Der Begriff Chronisches Schmerzsyndrom bzw. chronische Schmerzkrankheit beschreibt einen Schmerz, der seine eigentliche Funktion als Warn- und Leithinweis verliert und einen selbständigen Krankheitswert erhält. Problematisch bei dieser Begriffsdefinition ist jedoch der nicht erwiesene Verlust der Warn- und Hinweisfunktion bei länger dauernden Schmerzen im Falle von Fehlbelastungen des Bewegungs- und Stützapparates, die mit einer Prävalenz (Kennzahl für die Krankheitshäufigkeit) von 33 %

[1] den größten Anteil aller Schmerzsyndrome ausmachen.

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird verkürzt von chronischen Schmerzen gesprochen.

Unter Berücksichtigung der zeitlichen Dimension ist davon auszugehen, dass ein chronisches Schmerzsyndrom entsteht, wenn Schmerzen länger als sechs Monate (heute eher: länger als 3 bis 6 Monate) bestehen.

Alternativ wird chronischer Schmerz gelegentlich ohne konkreten Zeitrahmen definiert als Schmerz, der über die zu erwartende Zeitdauer zur Heilung anhält.[2]

 

Chronische Schmerzen führen in der Regel zu einer Erniedrigung der Schmerzschwelle sowie zwangsläufig zu psychopathologischen Veränderungen und einer Belastung des persönlichen sozialen Umfelds.
(Quelle: Wikipedia)

 

Wenn du alle 14 Tage immer mal wieder Kopfweh hast, dann zählt das noch nicht zur Definition von chronischen Schmerzen.

Wenn du aber über einen Zeitraum von 3-6 Monaten ständig – nicht 24 Stunden / Tag, aber sehr häufig – Schmerzen hast, dann fällt es unter die Beschreibung chronische Schmerzen.
Die Schmerzen verselbständigen sich im Laufe der Zeit, so dass die Schmerzen an sich eine „eigene Erkrankung“ werden und nicht mehr nur die Folge von einem Ungleichgewicht im Körper oder ein Warnsignal sind.

Was bedeutet das für dich?

Es kann sein, dass die Schmerzen für dich die Warnfunktion hatten: Hey! Du machst zu viel und brauchst eine Pause, damit du nicht völlig zusammenklappst. Wenn du das nicht von alleine einsiehst, dann „helfe“ ich dir dabei, in dem ich Schmerzen produziere, damit du eine Pause einlegen musst.

Du hast diese (Zwangs)Pause dann auch eingelegt, aber die Schmerzen sind nach wie vor da.
Damit passt die Beschreibung „Warnfunktion“ nicht mehr, denn du hast dich erholt & aufgetankt und die Schmerzen brauchen dich nicht weiter vor einem Zusammenbruch zu warnen.

Die Schmerzen werden dann zu einer eigenen Erkrankung, die Chronisches Schmerzsyndrom oder chronische Schmerzkrankheit genannt wird.

 

Greifst du immer mal wieder zu frei verkäuflichen Schmerztabletten?

Wusstest du, dass eine häufige Nebenwirkung von diesen Schmerztabletten Schmerzen sind?

Es reicht oft schon, wenn du 2-3x pro Woche eine Tablette nimmst, damit die Schmerzen als Nebenwirkung auftreten.
Es kann also sein, dass du die Schmerztabletten nur nimmst, weil sie die Schmerzen verursachen…

Wenn du dich ertappt fühlst, weil du öfter zu freiverkäuflichen Mitteln greifst, dann besprich bitte mit dem Arzt deines Vertrauens, wie du die Medikamente ausschleichen kannst.
Sie von heute auf morgen abzusetzen ist meist keine gute Idee!
Lass dich dabei begleiten, damit du diese Zeit so gut wie möglich überstehst!
Figur mit Schmerzen

Was kannst du gegen chronische Schmerzen tun?

Welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung du mit der Schulmedizin hast, ist dir vermutlich schon klar.

Je nach Beschwerdebild gibt es z.B. den Besuch in der Schmerzambulanz (an vielen Kliniken in größeren Städten), schmerzlindernde Salben, Cremes und Gels, Medikamente in Form von Spritzen und Tabletten, aber auch Physiotherapie (Krankengymnastik), Massagen, Moorbäder, Aqua – Fitness, Fango- Packungen, Eis-Packungen, Akupunktur, Reha-Sport und vieles mehr.

Oftmals wird inzwischen auch Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen empfohlen und angeboten.

 

Wichtig ist, etwas zu finden, was dir hilft!

 

Ein „Nachteil“ an vielen dieser Dinge ist aus meiner Sicht, dass du es nicht alleine anwenden kannst.

Wenn du nachts Schmerzen hast, dann hilft es dir in dem Moment wenig, wenn du 2 Tage später einen Termin bei der Krankengymnastik hast.
Du brauchst etwas, was dir gegen die Schmerzen hilft. Jetzt.
Wenn du keine Alternative zur Tablette kennst – was wirst du dann vermutlich tun, um die Nacht zu überstehen..?

 

Zum Glück gibt es sehr viele Methoden und Übungen, mit denen du dir selbst etwas Gutes tun kannst.

Viele davon wirken schneller und besser, je häufiger man sie anwendet.

Zwei davon stelle ich dir in meiner kostenfreien Ressource meine persönliche Schmerztablette vor, andere Übungen findest du hier: Übungen in der Übersicht.

17 Experten haben dir auf meinem Online Kongress neues Jahr, neue Wege 17 Methoden vorgestellt, mit denen du etwas an deinem Thema oder auch Schmerz verändern kannst.

In meinem kostenlosen Basis-Kurs lernst du 7 Wege zur Schmerzfreiheit kennen.

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Und das ist längst noch nicht alles, denn es gibt noch hunderte andere Methoden.
Mindestens.

 

Wenn du jetzt denkst, du kennst schon alles, hast schon alles ausprobiert und NICHTS hat geholfen, dann schreib mir bitte eine Email mit den all den Dingen, die du schon gemacht hast.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich dir eine neue Liste mit Ideen schicken kann, die du noch nicht ausprobiert hast!

 

Wichtig ist, dass du eine Methode findest, die dir liegt und die du gerne machst.

Es wäre ja schlimm, wenn du immer widerwillig deine Übung abspulst und gar nicht erwarten kannst, dass du sie fertig hast oder die Zeit „um“ ist.
Das wäre ähnlich, als wenn du immer wieder Kamillentee trinkst, obwohl du dich schon beim Gedanken an den Geruch und Geschmack schüttelst…
Aus meiner Sicht tust du dir damit keinen Gefallen!

Vertrau einfach darauf, dass es unheimlich viele Möglichkeiten gibt und auch etwas dabei ist, was zu dir passt.

 

Auch wenn du zu denen gehörst, bei denen der Schmerz schon zu einer „eigenständigen Erkrankung“ geworden ist, möchte ich dich ermuntern zu schauen, ob es dir nicht doch gelingen kann, ihn zum Positiven zu verändern.

Vielleicht ist es aus schulmedizinischer Sicht kaum möglich, aber auch hier gibt es ständig neue Entwicklungen.

 

Viele Beschwerden werden durch Stress ausgelöst oder zumindest verstärkt.
Da sich die Schulmedizin im Allgemeinen auf die körperlichen Symptome konzentriert, ist auf dem emotionalen und mentalen Bereich ganz viel Spielraum für Arbeit, die du selbst – wenn auch teilweise mit Unterstützung – angehen kannst.

 

Ich möchte dir keine falsche Hoffnung machen, dich aber ermutigen, das ein oder andere davon auszuprobieren.

Was hast du – von deinen Schmerzen und der Zeit für die Übungen – zu verlieren?

 

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Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr und begleite dich auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde dich doch für mein kostenloses Kennenlerngespräch an.