Was kannst du tun, wenn dir eine Stärke fehlt?

Zuerst einmal möchte ich mich für die vielen Genesungswünsche bedanken.

Und auch ein großes Dankeschön an diejenigen, die sich angeboten haben, mir beim tippen zu helfen. Inzwischen sind (endlich) alle Interviews abgetippt. 

Im heutigen Artikel geht es darum, wie wir uns selbst helfen können, wenn wir glauben, uns fehlt eine Stärke.

Oder wie man es so schön nennt: Stärken stärken!

Es gibt immer viele Wege, sich einem Problem zu nähern.

Gerade in der Selbsthilfe finde ich es gut, wenn wir nicht so tief in Probleme einsteigen, sondern uns auf die Lösung konzentrieren.
Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Themen aufkommen, die uns überwältigen.
Und wir lernen auch gleichzeitig, uns mehr auf das zu konzentrieren, was wir möchten.

Da wir oft eher auf das schauen, was wir nicht können, ist es ein guter Gegenpol und eine tolle Übung, mehr auf das zuschauen, was wir möchten. Auf das, was wir schon können. Auf das, in dem wir gut sind.

Auf das, von dem wir schon wissen, dass es in uns steckt. Diesen Samen dann zu nähren, zu wässern, zu stärken und zu Wachstum anzuregen.

Und das können wir wunderbar mit Positiv EFT tun.

Dafür habe ich dir eine Übung mit Positiv EFT zusammengestellt.

Mit dieser Übung schenken wir uns selbst das, von dem wir meinen, dass es uns gerade fehlt.

Gibt es eine Situation, die du gerne erledigen würdest – aber es klappt nicht?
Was steht dir dafür im Weg?
Was brauchst du, damit du diese Situation ganz leicht erledigen kannst?

Setz dich bitte ruhig hin, nimm dir 5 Minuten Zeit und atme tief durch.
Jetzt denkt bitte an die Situation, in der die etwas fehlt. Spüre genau in diese Situation hinein.
Und jetzt fragt dich: was fehlt mir?
Was brauche ich jetzt, damit ich mit dieser Situation gut umgehen kann?

Nimm bitte das Erste, was der in den Sinn kommt. Egal, wie komisch sich das anhört.
Meist kommt der erste Impuls eher aus dem Bauch, und nicht aus dem Kopf.
Und genau den Bauch brauchen wir bei diesem Prozess.

Wenn du magst, dann können wir auch zusammen klopfen. Ich habe eine kleine Klopfrunde als Audio aufgezeichnet.

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Jetzt lege bitte deine Hände übereinander auf die Brust in die Herzheilungsposition.

Alles, was du zu tun hast, ist an jedem der oben verzeichneten Punkte sanft (sanft zu klopfen, bzw. die Stelle leicht zu berühren oder zu massieren reicht völlig aus!) zu klopfen, das, was du brauchst (das, was dir gerade in den Sinn kam) zu sagen (oder zu denken) und so lange an einem Punkt zu klopfen, bis du einmal tief durchgeatmet hast.

Da wir gerade nicht direkt miteinander arbeiten können, darf ich mir überlegen, was dir jetzt helfen und dafür sorgen könnte, dass du dich besser fühlst.

Für dieses Beispiel nehme ich Vertrauen.

Lege bitte die Hände übereinander auf die Brust, wie auf der Abbildung zu sehen. Atme tief ein und sage oder denke beim ausatmen: Vertrauen.
Atme noch einmal tief ein und sage oder denke beim ausatmen: Vertrauen für mich.
Atme ein weiteres Mal tief ein und sage oder denke beim ausatmen: Ich wähle Vertrauen.

Jetzt klopf bitte sanft oben auf dem Kopf und sage oder denke: Vertrauen. Klopf bitte so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Klopf jetzt bitte sanft auf den „Dritte Auge Punkt“ und sag oder denke: Vertrauen für mich. Klopf bitte so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Jetzt klopf bitte sanft auf den Augenbrauenpunkt (dort, wo die Augenbraue von der Nase aus gesehen beginnt) und sag oder denke: Ich wähle Vertrauen. Klopf bitte so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Nun klopfst du bitte sanft auf den Punkt neben dem Auge (Augenecke) und sage oder denke: Vertrauen. Klopf bitte so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Jetzt ist der Punkt mittig unter dem Auge dran. Klopf ihn bitte sanft, sag oder denke: Vertrauen in mich und gehe erst dann zum nächsten Punkt, wenn du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Weiter geht es mit dem Punkt unter der Nase. Klopfe ihn bitte sanft, während du ich wähle Vertrauen sagst oder denkst, und zwar so oft, bis du einmal tief durchgeatmet hast.

Jetzt klopf bitte sanft unter dem Mund (in der Kuhle über dem Kinn) und sag oder denke: Vertrauen für mich. Klopf bitte wie gehabt so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Jetzt ist der Schlüsselbeinpunkt dran, den du auch gerne beidseitig klopfen kannst. Klopf ihn bitte sanft, sage oder denke: Ich wähle, mir zu vertrauen und gehe erst dann zum nächsten Punkt, wenn du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Nun geht es mit den Händen weiter.

Für Rechtshänder ist es wahrscheinlich am Einfachsten, mit dem Zeigefinger der rechten Hand (man kann auch gerne noch den Mittelfinger dazu nehmen und mit 2 Fingern klopfen), die Finger der linken Hand zu beklopfen.

Als Linkshänder fällt dir wahrscheinlich die umgekehrte Variante leichter.

Probier einfach aus, was dir mehr liegt und leichter fällt.

Klopf jetzt an der Innenseite des Daumens (zur Handinnenfläche hin, diese Seite der Fingerkuppen lässt sich auch einfacher - und ohne das Handgelenk zu verdrehen - erreichen), sag oder denke Vertrauen und geh erst dann zum nächsten Finger, wenn du einmal tief geatmet hast.

Klopf jetzt an der Innenseite des Zeigefingers (wie auch auf der Abbildung zu sehen), sag oder denke Ich wähle, mir und meiner Intuition zu vertrauen und gehe erst dann zum Mittelfinger, wenn du einmal tief geatmet hast.

Nun ist der Mittelfinger dran. Klopfe bitte sanft, sage oder denke: Vertrauen für mich und geh erst dann zum Ringfinger, wenn du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Weiter geht es mit dem Ringfinger. Klopf bitte wie gehabt sanft, während du Vertrauen für mich sagst oder denkst, und zwar so lange, bis du einmal tief durchgeatmet hast.

Klopfe jetzt an der Innenseite des kleinen Fingers, sage oder denk Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten und klopfe weiter, bis du einmal tief geatmet hast.

Jetzt klopf bitte sanft den Karate Punkt (der Punkt, mit dem Karatekämpfer bei Vorführungen Steine zerschmettern) und sage oder denke Ich wähle Vertrauen. Klopfe bitte wie gehabt so lange, bis du „automatisch“ einmal tief durchgeatmet hast.

Lege bitte noch einmal die Hände übereinander auf die Brust, wie auf der Abbildung zu sehen.
Atme tief ein und sage oder denke beim ausatmen: Vertrauen.
Atme noch einmal tief ein und sag oder denke beim ausatmen: Vertrauen in mich.
Atme ein weiteres Mal tief ein und sage oder denke beim ausatmen: ich wähle Vertrauen.

Das war eine Runde Positiv EFT.

Spüre nach, wie du dich nach dieser Runde Positiv EFT fühlst und klopfe bei gerne noch 3,4 oder noch mehr Runden.

Mein Vorschlag wäre, die nächste Runde mit „mehr Vertrauen“ und die übernächste Runde „noch mehr Vertrauen“ zu klopfen.

Wenn du ungeduldig bist,, dann kannst du auch „Vertrauen - und zwar sofort“ klopfen.

Sei kreativ und höre auf deinen Bauch!

Schreib mir doch bitte im Kommentar, wie dir die Übung gefallen hat. 



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Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr und begleite dich auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde dich doch für mein kostenloses Kennenlerngespräch an.
2017-09-17T17:19:29+00:00

10 Comments

  1. Susanne Rennert 16. Februar 2016 um 17:44 Uhr - Antworten

    Danke, Michaela. Das war genau mein Thema zur Zeit.

    Alles Liebe

    Susanne

    • Michaela Thiede 16. Februar 2016 um 20:53 Uhr - Antworten

      Liebe Susanne,

      schön, dass die Übung für dich genau zur richtigen Zeit kam.
      Und natürlich kannst du sie jederzeit wiederholen. 😉

      Liebe Grüße
      Michaela

  2. Norma Wiese 16. Februar 2016 um 20:31 Uhr - Antworten

    Liebe Michaela, vielen Dank….genau das brauche ich….nur klappt es nicht so richtig.
    Weisste ich mag keine Hausarbeit, Wäsche ist noch ok …Betten..Aufwischen…Fenster…am besten wenn Besuch kommt, dann klappts.
    Eigentlich peinlich, bin inzwischen 74 J.
    Ich gehe gerne raus…oder wandern mit meinem Mann, das mach ich richtig gerne…..und Mittag kochen überwiegend auch gerne.
    Aber sonst…man man.
    Dabei kann ich ganz gut malen, bissel nähen und bissel Gitarre spielen(die müsste ich nun erst wieder stimmen) ich hab Ideen, machs aber nicht,
    man wat sind wir Menschen nur für seltsame Wesen?

    Hab aber eine tolle Familie um mich,….unsere Urenkelin sehen wir aufwachsen, da sie(die Familie) um die Ecke wohnen….Melinchen wird bald 1 Jahr…damit wollte ich nur sagen, so gehts mir gut.

    Wenn ich nur nicht so faul wär……….(meinen Sport mach ich jeden Tag gerne und fahre auch mit meinem Heimtrainer)

    Aber die olle Reinemacherei…ähhh

    Tschüssi sagt Dir Norma aus Berlin-Karow

    • Michaela Thiede 16. Februar 2016 um 20:59 Uhr - Antworten

      Liebe Norma,

      also bist du gar nicht faul, sondern hast „einfach nur“ keine Lust auf Hausarbeit. 😉

      Wenn du da etwas machen möchtest, dann kannst du dich z.B. fragen:
      was brauch ich jetzt, damit mir die Hausarbeit leicht von der Hand geht? Und dann das erste klopfen, was dir in den Sinn kommt.

      Vielleicht kennst du auch eine „Putzfee“. Jemanden, der wirklich mit Freude putzt. Nehmen wir an, die Putzfee heißt Marion, dann kannst du z.B. auch „Marions Putzenergie“ klopfen.
      Dazu ist es spannend, vorher und nachher auf der Skala einzuordnen, wie groß deine Lust aufs putzen ist.

      Was brauchst du, um deine Gitarre zu stimmen? Und um dann auch zu spielen?
      Das kann auch ganz verrückt sein… spür einfach, was dir dazu in den Sinn kommt und klopf das, wenn du magst.

      Liebe Grüße
      Michaela (die auf die meiste Hausarbeit auch verzichten könnte 😉

  3. Hedda Lückemeier 17. Februar 2016 um 00:42 Uhr - Antworten

    War gut. Ich mache gerade bei Mircea Schöpferbewusstsein mit. Und habe deswegen Vertrauen in die Selbste US MS HS geklopft und in meine Fähigkeit mir die gewünschte Realität zu erschaffen. Das Erschaffen klappt schon sehr gut.
    Wie weit ist dein und mein Vertrauen bei den großen Themen? Ich habe mir eins ausgeguckt was mir sehr schwierig erscheint.

    • Michaela Thiede 25. Juli 2016 um 13:22 Uhr - Antworten

      Liebe Hedda,

      ich hoffe, das Schöpferbewusstsein hat dir einen Schritt weiter geholfen.
      Wie super, wenn das Erschaffen schon sehr gut klappt!
      Bei den kleineren Themen klappt es bei mir mit dem Vertrauen deutlich besser. 😉

      Liebe Grüße
      Michaela

  4. Dagmar 25. Juli 2016 um 13:12 Uhr - Antworten

    Hallo Michaela,
    danke für die Art zu klopfen mit dem Thema vertrauen. Ich kann besser loslassen.
    Was sehr gut ist, ist das Klopfen bis zum tiefen Atem!
    Ich habe zusätzlich noch den Punkt in der Mitte unter der Brust geklopft (für mein Zwerchfell und die Lungen)
    und den unter der Achsel.
    herzliche Grüße Dagmar

    • Michaela Thiede 25. Juli 2016 um 13:25 Uhr - Antworten

      Hallo Dagmar,

      schön, dass du besser loslassen kannst.
      Das ist ja eine der tollen Sachen am „Klopfen“, dass man wirklich die Punkte nimmt, mit denen man sich wohl fühlt. Das passt dann schon.
      Den Punkt unter der Achsel klopfe ich auch immer mal wieder, wenn mir gerade danach ist.

      Liebe Grüße
      Michaela

  5. Patricia 17. September 2017 um 13:19 Uhr - Antworten

    Danke liebe Michaela, du hast mir klar gemacht mit dem Vertrauen-EFT Klopfen, dass mein Kloos im Hals entstand, weil ich losheulen müsste und das nicht konnte in dem Moment. Nachdem ich am Kiopf klopffte und dann am dritten Augenpunkt und dann an der Augenbraue innen, musste ich weinen. Endlich kamen die Tränen die ich unterdrückt hatte und die wie ein Kloos im Hals stecken geblieben waren. Und ich dachte daran, dass meine Eltern mir versucht hatten das Vertrauen in meine Wahrnehmungsfähigkeiten auszubleuen. Ich erkannte meinen Vater mit 4 Jahren, dass er kein Weihnachtsmann war sondern mein Vater. Ich erkannte ihn an der Nasenspitze. Es war die Nase meines Vaters. Als ich ihm sagte: „du bist doch mein Papa !!“ log er und sagte, nein er sei der Weihnachtsmann. Das war ein schwerer Fehler meiner Eltern und untergrub das Vertrauen in mich. Liebe Grüsse Patricia

    • Michaela Thiede 17. September 2017 um 17:19 Uhr - Antworten

      Danke für deine Offenheit, liebe Patricia.
      Ich hoffe, dadurch konnte sich viel lösen und du fühlst dich jetzt besser.

      Liebe Grüße
      Michaela

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