Verändere deine Gedanken und deine Schmerzen verbessern sich

Steuere deinen Schmerz durch deine bewussten Gedanken!

Du hast sicher schon mal aufgeschnappt, dass Gedanken deine Realität formen, aber kannst du damit auch etwas anfangen?
Weißt du, warum das so ist?
Weißt du, was in deinem Körper passiert?
Und wie du deine Schmerzen durch deine Gedanken beeinflussen kannst?

Das möchte ich dir heute erklären, damit du weißt, warum es so wichtig ist, deine Gedanken zu (er)kennen und zum Positiven zu verändern.

Wenn du an etwas denkst, reagiert dein Körper. Blitzschnell.

Nur ist dir das meist nicht bewusst – was auch gar nicht schlecht ist, denn wir haben ca. 60.000 Gedanken pro Tag!

Und nur ein Bruchteil davon (ca. 3-5%) sind positive und stärkende Gedanken.
Ungefähr ein Viertel sind negative Gedanken (Sorgen, Angst, Ärger, Frust,…) und 70-72% unserer Gedanken nehmen wir gar nicht bewusst wahr oder sind unwichtig.
Sie rauschen durch unseren Kopf, ohne dass wir sie überhaupt bemerken. 42.000 Gedanken. Pro Tag!

Das bedeutet aber nicht, dass sie keinen Einfluss auf uns haben! Den haben sie durchaus.

Denk an etwas, was du überhaupt nicht essen magst und sei achtsam, wie du reagierst.
Was nimmst du wahr? Welche Gedanken und Körperreaktionen?

Jetzt denk an dein Lieblingsgericht und achte darauf, was das auslöst.
Was nimmst du hier wahr? Welche Gedanken kommen sofort auf? Wie reagiert dein Körper?

Das war doch ein Unterscheid wie Tag und Nacht, oder?!

So geht es uns mit allen Dingen – nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst.

Denk an jemanden, den du magst.
Wie fühlt sich das an? Was nimmst du wahr? Und wo nimmst du es wahr? Was denkst du?

Denke jetzt an jemanden, den du überhaupt nicht ausstehen kannst.
Wie fühlt sich das an? Was nimmst du wahr? Wo nimmst du es wahr? Was denkst du?

Das gilt natürlich auch für Schmerzen und andere Beschwerden / Themen.

Denk jetzt an deinen Schmerz.
Was nimmst du wahr? Wo? Wie stark?

Denk jetzt an etwas Schönes, etwas, wo du dich wohlfühlst.
Was spürst du? Wo spürst du es? Wie fühlt es sich an?
Wie stark ist dein Schmerz jetzt?

Hast du den Unterschied bemerkt?

Wie oft am Tag denkst du bewusst an deinen Schmerz?
Wie oft am Tag bist du wütend auf deinen Körper, dass er dir diese Schmerzen bereitet?
Wie oft am Tag schimpfst du innerlich mit dir selbst?
Wie oft am Tag denkst du an all die Sachen, die du aufgrund der Schmerzen nicht mehr machen kannst? Oder zumindest nicht so, wie du gern würdest?
Wie oft am Tag hängst du negativen Gedanken nach?

All diese negativen Gedanken setzten Körperprozesse in Gang, die dir nicht gut tun.

Wenn du gerade höllische Schmerzen hast, dann ist es natürlich schwierig bis unmöglich, sie zu ignorieren.

Aber selbst in diesen Momenten entscheidest du, was du denkst!

Alle Gedanken, Gefühle, Emotionen und Glaubenssätze stoßen chemische Prozesse in unserem Gehirn und unserem Herzen an, die dann in unserem Körper freigesetzt werden.

Mit alle Gedanken sind wirklich ALLE Gedanken gemeint und nicht nur die 3-5% an positiven Gedanken.
Auch die 42.000 unbewussten und 15.000 negativen Gedanken.

In diesem Video (du wirst auf eine andere Seite geleitet!) wird eindrucksvoll gezeigt, wie sich gewisse Hirnareale durch Gedanken verändern, bzw. wie die Aktivität in einzelnen Hirnbereichen steigt.

Wenn du bewusst an etwas Schönes denkst (das ist nicht leicht bei starken Schmerzen, aber man kann es üben), dann wirst du merken, dass es dir gut tut und du dich besser fühlst.

Wenn du dich in die Schmerzen hineinsteigerst, dich, deinen Körper und die Schmerzen verfluchst, dann löst auch das wieder Prozesse im Körper aus.
Aber dadurch entsteht leider nichts, was dir gut tut…

Je öfter du deine Gedanken bewusst auf etwas Schönes, auf einen schönen Moment lenkst, desto leichter fällt dir das auch, wenn der Schmerz extrem stark ist.

Darum lege ich dir ans Herz, das oft zu üben.

Unser Gehirn kann nicht zwischen real oder „nur vorgestellt“ unterscheiden.
Das Gehirn reagiert auf eine Vorstellung genauso wie auf eine reale Situation - darum sind Imaginationsübungen auch so hilfreich.

Durch deine Vorstellung von etwas Schönem reagiert das Gehirn, in dem es bestimmte Hormone und Botenstoffe ausschüttet und chemische Prozesse in Gang setzt.

Wenn du dich an deinen letzten Hawaii – Urlaub 😉 erinnerst....
die Sonne, die Palmen, das Meer, den Duft, die kühle Brise der Palmen, das Geräusch der Vögel am Strand, den Geschmack der Cocktails, die Ruhe und Entspannung…
dann reagiert dein Gehirn genauso wie es reagieren würde, wenn du jetzt auf Hawaii wärst.

Du kannst also bewusst dafür sorgen, dass dein Körper chemische Prozesse auslöst, die dir gut tun.

Mach es doch wie ich und denke abends im Bett, kurz vom Einschlafen, bewusst an etwas Schönes.

Nimm das positive Gefühl, was damit verbunden ist, so intensiv wie möglich wahr.
Je stärker, desto besser.
Stell dir vor, du hast eine Fernbedienung, mit der du es intensivieren und verstärken kannst. Tauch ganz in dieses Gefühl ein. Nimm es so lange und tief wahr, wie möglich.
Wenn du magst, dann kannst du dir auch vorstellen, wie du damit einen chemischen Cocktail in deinem Körper entstehen lässt, der dir gut tut.

Beobachte auch, wie sich deine Träume dadurch verändern.

Ich lege dir ans Herz, das wirklich täglich zu üben.
Die Übung an sich dauert gar nicht lange. 2-3 Minuten am Tag werden dir schon viel weiterhelfen.

Mein Tipp: werde dir deiner Gedanken bewusst

Nimm dir immer mal wieder 1 Minute am Tag Zeit (du kannst dir gerne eine Erinnerung in deinem Smartphone stellen oder Post it‘s nutzen) und nimm deine Gedanken bewusst wahr.
Wenn du visuell veranlagt bist, dann kannst du dir z.B. vorstellen, du sitzt im Kinosaal und deine Gedanken flitzen über die Leinwand.

Ein „Buchklassiker“ zu diesem Thema
ist das Buch „Jetzt, die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle.
Wenn du es noch nicht kennst, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, es kennenzulernen.

Dieses Video zeigt dir, wie Gedanken deine Umwelt verändern.

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Was machst du, wenn du merkst: diesen Gedanken will ich NICHT denken?

Es gibt unzählige Möglichkeiten.

Eine davon ist, in Gedanken STOPP zu sagen oder zu brüllen. 😉 Sag oder brüll einfach in Gedanken STOPP.
Falls du alleine bist, dann kannst du es natürlich auch laut sagen oder brüllen.

Wenn du dir bei der Beobachtung deiner Gedanken vorstellst, du sitzt im Kino, dann zieh den Vorhang bewusst zu, wenn du einen Gedanken nicht denken möchtest.

Eine andere Möglichkeit ist, dir eine dieser Fragen zu stellen:
Woher kommt der nächste Gedanke?
Welche Farbe hat der nächste Gedanke?
Welches Geräusch macht der nächste Gedanke?
Bei mir ist danach immer für einen Moment Funkstille.
Diese Fragen stammen aus der Quantenheilung von Frank Kinslow

Du kannst auch klopfen.
Beim klassischen EFT z.B.: auch wenn es mich ______________ (nervt, ärgert, wütend macht, frustriert,…) dass ich diesen Gedanken habe, liebe und akzeptiere ich mich so, wie ich bin.

Vielleicht mit dem Zusatz: und entscheide mich, ab sofort ________________ zu denken.
Oder: und entscheide mich, diesen Gedanken jetzt in Liebe gehen zu lassen.

Vielleicht magst du den Gedanken auch ziehen lassen, wie einen Luftballon?
Oder ihn „wegpusten“?

Denk bewusst an einen schönen Moment bzw. denke einen positiven Gedanken.

Mit Ask and Receive geht es so:
(Sprich die Sätze einfach laut aus und nimm einen tiefen Atemzug.)
Es gibt einen Teil in mir der bereits weiß, wie ich _______________ (diesen Gedanken) samt allen dazugehörigen Symptomen, allem, was er repräsentiert und all seinen Wurzeln vollständig heile und auflöse.
Dieser Teil ist bereit, den Rest von mir zu informieren.
Das geschieht gerade mit Gnade und Leichtigkeit.
Mein Körper, Geist und Seele erhalten diese Information.
Die Informationsübertragung ist jetzt abgeschlossen.

Klappt es von Jetzt auf Gleich, die Gedanken zu stoppen und zu verändern?
Vermutlich nicht.
Manchmal taucht der gleiche Gedanke vielleicht sogar 30x hintereinander auf.
Und du darfst 31x mal bewusst „eingreifen“.

Klingt anstrengend?
Ist es manchmal auch.
Und nervig.
Es ist ein Aufwand und man muss sich bewusst dafür entscheiden.

Bei mir ist es jedenfalls ein Prozess - und es ist auch tagesformabhängig, wie gut es funktioniert.

Da bleibt nur, geduldig zu sein und weiterzumachen.

Es ist wichtig, immer wieder zu beobachten: was denke ich gerade?

Und dann einzugreifen, wenn es etwas ist, was ich nicht denken möchte.

Wenn ich abnehmen will, dann reicht es ja auch nicht, wenn ich mal einen Tag weniger esse. 😉

So ist es mit den Gedanken auch.
Aber es lohnt sich!

Wie stoppst du deine Gedanken?
Denk doch jetzt mal bewusst für 2 Minuten an etwas Schönes und schreib mir im Kommentar, wie du es erlebt hast und ob es deinen Schmerz beeinflusst hat.

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Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr und begleite dich auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde dich doch für mein kostenloses Kennenlerngespräch an.
2017-05-17T08:27:00+02:00

4 Kommentare

  1. Pia Maria 17. Dezember 2016 um 15:57 Uhr - Antworten

    Wow
    Da weiß ich doch,das ich ein Profi bin und erfahre immer wieder so viele gute IMPULSE durch deine Artikel.
    Herzlichen Dank dafür

    Jeep in Tapping 🙂
    Liebe Grüße Pia

    • Michaela Thiede 17. Dezember 2016 um 19:01 Uhr - Antworten

      Liebe Pia,

      wie schön, dass für dich immer wieder Impulse dabei sind. Das freut mich. 🙂

      Liebe Grüße
      Michaela

  2. Christina Hanf 17. Dezember 2016 um 19:50 Uhr - Antworten

    Liebe Michaela,
    Ihre Gedankenübung ist sehr hilfreich, vielen Dank.
    Ich wünsche Ihnen schöne Festtage und alles Gute im Neuen Jahr
    Christina Hanf

    • Michaela Thiede 18. Dezember 2016 um 00:11 Uhr - Antworten

      Liebe Christina,
      weiterhin viel Spaß & Erfolg mit der Übung.
      Und Danke für die guten Wünsche. 🙂

      Herzliche Grüße
      Michaela

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