Problem des Klienten nicht würdigen

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Nehmen wir die Probleme des Klienten nicht erst, wenn wir vom Verständnis der Drei Prinzipien kommen?

Immer wieder – auch im letzten geschna-Meeting – kommt bei Menschen, die die Drei Prinzipien noch nicht kennen, der Gedanke auf, dass man die Probleme des Klienten nicht würdigt, wenn man vom Verständnis der Drei Prinzipien kommt und den Leuten im Grunde erzählt, dass sie ihre Probleme mit den Gedanken selbst erschaffen.

Ich kann verstehen, dass es von außen so aussehen mag – weiß aber, dass es sich total anders anfühlt.

Ich kann mich nicht daran erinnern, mich jemals so gesehen, „gewürdigt“ und „erkannt“ gefühlt zu haben, wie in der Gegenwart von Menschen, die die Drei Prinzipien kennen.

Was macht also den Unterschied?

Zum einen entsteht die Vorstellung, dass man das Gegenüber und dessen Thema/Problem/Situation nicht würdigt, aus persönlichen Gedankenkonstrukten.
Meinem Verständnis nach MUSS sich jemand so fühlen, wenn man so mit ihm über dieses Thema spricht.

Das ist ein Gedanke, der dem Intellekt entspringt.
Das, was man aus seiner (logischen) Weltanschauung heraus denkt.
Was man sich vorstellt, ohne es selbst erlebt zu haben.

Die Drei Prinzipen kann man nicht mit dem Intellekt erfassen.
Der Intellekt oder Verstand konstruiert sich aus „alten Gedanken“ die Realität.
Aus dem Bekannten.
Dem, was man schon mal gehört, gelesen oder anderweitig aufgenommen hat.

Dort wird man nie eine Lösung für ein Problem finden.
Egal, wie viel man über ein Thema nachdenkt.

Wenn die Lösung dort zu finden wäre, dann hätte man sie selbst schon gefunden, weil man sich gedanklich schon unzählige Stunden damit beschäftigt hat.

Dort wird man auch nie etwas verstehen, das man noch nicht kennt.
Das existiert in den „alten Gedanken“ noch gar nicht.

Als die Menschen glaubten, dass die Erde eine Scheibe sei, hätten sie nachdenken können, so viel sie wollen – sie wären nie darauf gekommen, dass die Erde rund ist.

Diese Möglichkeit existierte in ihrer Vorstellung gar nicht.
Dazu brauchte es jemanden, der das Bestehende hinterfragt.
Der „neu denkt“.
Und zwar nicht in den alten Gedanken.
Der „HOME“ ist.
Bei sich.
Leichter das hören kann, was die innere Weisheit sagt.
Impulse aufnimmt.
Und Zugriff zum unendlichen Potenzial findet.

Auf deinem Computer findest du nur Dateien, die du dort gespeichert hast. Oder die dort gespeichert wurden, während du die Programme benutzt hast, die schon installiert sind.
Du kannst auf deinem Computer bis in alle Ewigkeit nach neuen Daten suchen.
Was dort nicht gespeichert ist, kannst du dort nicht finden.

So ist es mit den Gedanken auch.
Mit dem Verstand oder Intellekt durchsuchen wir unsere „Festplatte“ nach neuen Daten.
Dabei können wir sie dort nicht finden.
Wir müssen woanders suchen.

Einstein sagte schon, dass man ein Problem nicht mit derselben Denkweise lösen kann, mit der es entstanden ist.

Im Internet finden wir vielleicht das Programm, nach dem wir suchen.
 
Oder wir bemühen die Suchmaschine unserer Wahl und stellen erstaunt fest, dass es noch eine viel bessere Lösung gibt, als wir dachten. Ein Programm, das gleichzeitig auch noch weitere Probleme löst.
 
Vielleicht läuft uns auch eine Anleitung für ein Programm, das sogar schon auf unserem Computer installiert ist, über den Weg, dessen Funktion wir bisher nicht kannten. 

Den Zugang zum „Internet“ haben wir Menschen auch ständig.
Ohne Strom.
Ohne technische Geräte.
Wir sind immer angebunden an das unendliche Potenzial.
An Kreativität.
An unsere innere Weisheit.

Nur suchen wir es oft an der falschen Stelle.
 
Es ist „in uns“.
Immer.
Nicht im Kopf.
Oder im Intellekt.
Tief in uns drinnen.
In unserem Kern.

Je weniger wir über uns nachdenken, desto näher kommen wir dem Potenzial, das in „uns“ schlummert.

Unserem „internen Internetzugang“.
Dem unendlichen Wissen.
Der unerschöpflichen Quelle an Potenzial und Kreativität.
Die JEDER von uns in sich trägt.
Nicht nur ein paar Auserwählte.

Einen wirklich großen (oder den entscheidenden) Unterschied macht meinem Empfinden nach das „come from“,

die „Einstellung“, die vom Verständnis der Drei Prinzipien so total anders ist.

Wir sehen den Klienten nicht als etwas, das repariert werden muss.


Wir sehen, dass der Klient heile ist.
Vollständig.
Dass er alles hat, was nötig ist, um sich gut zu fühlen.
Jetzt.
Dass es nichts zu verändern gibt.
Nicht im Außen.
Dass sein Kern total in Ordnung ist.
Unabhängig davon, wie es im außen aussehen mag.
Er/Sie ist fundamental okay.
Ganz einfach aus dem Grund, dass jeder von uns absolut perfekt ist.
So, wie er jetzt ist.
Mit dem „Problem“.

Weil die formlose Energie, die alles Leben erschaffen hat, IMMER Perfektion erschafft.

Wir wissen, dass das Problem nur da ist, wenn wir glauben, dass etwas anders sein müsste, als es in diesem Augenblick ist.

Wir wissen, dass er nichts falsch gemacht hat und nichts mit ihm falsch ist.
Wir erkennen seine Vollkommenheit.
Er hat „extra denken“ zu einem Thema und hat noch nicht gesehen, wie wir Menschen funktionieren.
Das kennen wir alle, denn uns ging es auch so.
Und wir vergessen es auch heute noch immer wieder.
Obwohl wir es „eigentlich“ wissen.
Das gehört zum Menschsein dazu.

Wir würdigen die Kreativität, die jeder von uns hat.
Das Potenzial.
Und die Welten, die wir uns damit erschaffen können.
Aus Gedanken.
Jeder von uns.
Die persönlichen Horrorfilme, Dramen, Komödien, Liebesfilme, Schnulzen, langweilige Filme, spannende Filme… die ganze Palette.

Wir erkennen das Potenzial an.
Und das, was wir aus dem Potenzial erschaffen.
Jeder ist sein eigener Kreateur.

Der Klient spürt das, ohne dass wir es sagen müssen.
Manchmal sprechen wir es an.
Dann wieder nicht.
Es ist nicht relevant, denn es geht nicht um die Worte.
Es geht um ein Gefühl.
Von diesem Gefühl aus kann ich ALLES sagen.
Die unbequemste Wahrheit.
Das, was das Gegenüber nicht hören will.
Und auch wenn er es im ersten Moment ablehnt (was natürlich ist), spürt er, dass es wahr ist. Und das macht etwas mit einem.

Spannenderweise habe ich eine Aussage wie: mein Problem wird nicht gewürdigt noch nie von jemandem gehört, der ein Coaching aus dem Verständnis der Drei Prinzipien hatte.

Der ein solches Coaching selbst erlebt hat.

Die Frage kommt wohl nur in der Vorstellung auf.
Wenn der Intellekt beteiligt ist und „logische Schlussfolgerungen“ zieht.
In der Theorie.
In der Praxis ist es dann ganz anders.

Dann erkläre ich auch nichts theoretisch, sondern bin im Hier und Jetzt.
Bin bei meinem Gegenüber.
Bin da.
Das ist das Fundament.

Dann ist es kein Konzept (mehr).
Dann ist die Präsenz noch stärker erlebbar.
Man fühlt sich angenommen.
Gewürdigt.
Gewertschätzt.
So, wie man ist.
Und dann sind die Worte nebensächlich.
Und die Frage, ob das Problem gewürdigt wird, kommt gar nicht auf.

Hast du schon mal ein 3P-basiertes Coaching erlebt? Was sind deine Erfahrungen? Fühltest du dich angenommen oder eher nicht?

Die Drei Prinzipien erklären, wie wir Menschen funktionieren und wie Probleme und Leiden entstehen. Ich verstehe ich mich als eine Art Wegweiser und liebe ich es, meine Klienten auf den Ort, an dem zu jedem Zeitpunkt die perfekte Lösung zur Verfügung steht, aufmerksam zu machen.

Michaela Thiede


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