was tun bei Kopfschmerzen? Da kann ich doch nicht klopfen!

Ich hoffe, du kennst Schmerzen nur aus der Werbung für Schmerztabletten in TV und Zeitschriften und nicht aus persönlicher Erfahrung.
Wie wahrscheinlich das allerdings ist, lasse ich mal dahin gestellt.

Vor vielen Jahren war ich „Stammgast“ in der Schmerzambulanz. Dort bekam ich die verschiedensten Medikamente, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen.
Wirklich geholfen hat leider nichts – dafür habe ich die Nebenwirkungen mehr als deutlich gespürt...

Spannenderweise nicht nur bei den „Hammermedikamenten“, sondern auch bei den hochdosierten Vitaminen.

Das ist – zum Glück! – nicht die Regel, kann aber vorkommen.

Bei Kopfschmerzen finde ich persönlich es immer schwierig, mir am Kopf rumzuklopfen.

Dann bin ich schon super empfindlich und kann auch eine sanfte Berührung als „dröhnen“ oder „Gepolter“ empfinden.

Da ist es gut, dass man auch mental klopfen kann.
Wie du das machen kannst, erkläre ich dir heute.

Wichtig!
Wenn du häufig unter Kopfschmerzen leidest, dann ist IMMER ein Arztbesuch angesagt! Mach bitte keine Exerimente!

Zudem ist eine häufige Nebenwirkung von Kopfschmerztabletten Kopfschmerzen.
Wenn du diese Mittelchen häufig auf eigene Faust einnimmst, dann prüfe bitte, ob du dir mit jeder weiteren Tablette Kopfschmerzen „einschmeißt“.

Mein Favorit bei Kopfschmerzen ist ganz klar mentales klopfen!

Was ist „mentales Klopfen“?

Mentales Klopfen funktioniert am besten, wenn du vorher schon mal geklopft hast und dein Körper das Klopfen an sich schon kennt.

Beim mentalen Klopfen stellst du dir vor, du beklopfst du Klopfpunkte und sagst oder denkst an jedem Punkt wie beim „normalen“ klopfen auch: dieser Schmerz, das Stechen an der Schläfe, der Druck im Kopf, mein Kopf platzt gleich, ich flippe gleich aus, der Schmerz macht mich wahnsinnig, die Kopfschmerzen kann ich jetzt überhaupt nicht brauchen,… oder was dir gerade in den Sinn kommt.

DAS ist das Wichtigste!
Klopf bitte immer das, was dir in den Sinn kommt!
Ganz egal, ob du dich wirklich mit den Fingern berührst oder dir die Berührung „nur“ vorstellst.

Alternativ kannst du natürlich auch Positiv EFT* mental anwenden.

Bei Positiv EFT* fragst du dich:
was brauche ich jetzt, damit diese Kopfschmerzen besser werden?
Was tut mir jetzt gut?

Und dann – wie immer – nicht lange überlegen, sondern nimm das, was bei dir als Erstes aufploppt.
Egal, wie komisch oder unlogisch das für dich ist.
Vertraue auf deine Intuition und probiere es aus.

Bei Positiv EFT* legen wir zuerst die Hände übereinander mittig auf die Brust in die Herzheilungshaltung.
Das kannst du mental machen (dir vorstellen) oder sie wirklich dahin legen. Die weiteren Punkte klopfst du dann in deiner Vorstellung und an jedem Punkt sagst du dann das, was dir in den Kopf kam.

Nehmen wir an, du hast Kopfschmerzen, fragst dich: was brauche ich jetzt, damit die Kopfschmerzen besser werden?
Spontan denkst du an deinen letzten Sommerurlaub, wie schön es da am Strand war / du siehst ein Bild aus dem Urlaub vor dir / du hörst die Geräusche vom Strand / du spürst den Sand und das Meer auf deiner Haut… / du schmeckst das Meer / du riechst das Meer

Dann kannst du so vorgehen:
du stellst dir vor, du klopfst auf dem Kopf und denkst dabei: dieser Sommerurlaub
dann gehst du gedanklich zum 3. Auge Punkt und denkst dabei: das war soooo schön am Strand
weiter zum Augenbrauenpunkt: das war so kuschelig in der Sonne
neben dem Auge: eine sanfte Brise
unter dem Auge: das war so entspannend

Nimm immer das, was für dich gerade da ist.

Wenn du visuell bist und Bilder siehst, dann klopf das, was du in den Bildern erkennst.
Wenn du auditiv bist und die Geräusche hörst, dann klopf diese.
Du bist eher kinästhetisch veranlagt? Dann klopfst du das, was du spürst.
Vielleicht schmeckst oder riechst du auch das Meer.
Nimm das, was für dich am Deutlichsten wahrnehmbar ist.

Statt wirklich zu klopfen stellst du dir vor, du klopfst an den Punkten.

Wenn klopfen für dich neu ist, dann klingt das sicher erst einmal unglaublich für dich.
Selbst wenn du wirklich „an dir rumklopfst“ kann das doch nicht helfen! So ein Käse!
Oder doch nicht?
Probiere es doch aus.

Das mentale klopfen wird dir leichter fallen, wenn du vorher schon mal „richtig“ geklopft hast. Das muss nicht in der Woche davor gewesen, sondern kann durchaus schon länger her sein.

Wie immer freue ich mich über dein Feedback.

Hast du schon mal bei Kopfschmerzen geklopft?
Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

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Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr und begleite dich auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde dich doch für mein kostenloses Kennenlerngespräch an.
2018-12-09T18:03:04+00:00

6 Comments

  1. Monika Maurer 17. März 2016 um 15:49 Uhr - Antworten

    Liebe Michaela,

    ich liebe das mentale Klopfen :-).
    Es ist überall möglich und manchmal bin ich sogar zum Klopfen zu faul…, aber mental geht immer!
    Die Intention macht es.
    Danke für Deinen tollen Tipp, Positiv EFT hatte ich noch nicht ausprobiert.
    Allerdings bin ich auch Deiner Meinung. Klopfneulinge sollten zuerst am Körper klopfen, um die Punkte gespürt und die Veränderung durch Klopfen erlebt zu haben.

    Auf ein fröhliches Klopfen, körperlich oder mental!

    Lieben Gruß Monika

    • Michaela Thiede 17. März 2016 um 19:50 Uhr - Antworten

      Liebe Monika,

      ja, das stimmt. Das geht immer und überall – und zu jedem Thema. 😉

      Liebe Grüße & happy tapping
      Michaela

  2. Pia Maria Schüffelgen 18. März 2016 um 11:32 Uhr - Antworten

    Danke liebe Michaela,
    Auch ich kenne und praktiziere das Mentale Klopfen und finde es wunderbar.
    Es geht immer und überall….und da mein ganzes System “ richtiges “ 🙂 Klopfen kennt, reagiert es auch SOFORT auf Mentales Klopfen. Ich habe das gerade in der letzten Zeit ganz häufig praktiziert, da ich Klopfenergie oft in Situationen benötigt habe,in denen ich nicht alleine war.
    Danke das du es hier zum Thema gemacht hat.
    liebe Grüsse pia Maria

    • Michaela Thiede 18. März 2016 um 14:14 Uhr - Antworten

      Liebe Pia,

      wie schön, dass du diese Variante auch schon fleißig nutzt. 😉
      Ich hoffe, davon lassen sich andere MitleserInnen anstecken.

      Liebe Grüße
      Michaela

  3. René 9. Dezember 2018 um 15:37 Uhr - Antworten

    Hi Michaela,
    danke für diesen Beitrag über das Klopfen in Gedanken!
    Ich nutze das mitunter auch (obwohl es teils nicht ganz so „stark“ ist, wie das reale Klopfen), z.B., wenn ich im Bett liegend klopfen möchte und es einfach zu unbequem ist, real zu klopfen. Habe es früher auch schon bei leichten Kopfschmerzen probiert, wo das reale Klopfen unangenehm war. Bis darauf, dass mir das Fokussieren bzw. in Gedanken klopfen teils auch etwas unangenehm war (weil manchmal dann ja auch denken an sich weh tun kann), hat es dennoch Erleichterung bringen können (z.b. trotz noch vorhandener Schmerzen in die Entspannung gehen/schalten). Finde auch, je mehr Klopferfahrungen jemand hat, desto schneller und besser kann auch mentales Klopfen helfen.
    Möchte aber dazu noch erwähnen, dass ich im Laufe der letzten Jahre (ca. 5-10) immer weniger Kopfschmerzen bekomme, bzw. wenn, dann immer schwächere, was mich natürlich sehr freut und so muss ich gar nicht oft mich um K(l)opfschmerzen kümmern *g*…. Bevor ich damals Klopfen kennenlernte, hab ich mir teils versucht, die Kopfschmerzen „weg“zumassieren, z.b. den Augenbereich, aber auch mit Druck z.B. von der Vorderseite aus über die Stirn und den Kopf nach hinten bis zum Hals und den Schultern (sowas ähnliches hatte mal ein Kungfulehrer im Zuge der Akupressur gezeigt)… Augenbereich hab ich z.b. gern mit den Fingern vorsichtig gedrückt bzw. den Bereich dahinter zu entspannen versucht… Hat zwar teils über ne Stunde gedauert, hat bei mir aber mit der Zeit auch immer besser funktioniert…
    Dann hab ich irgendwann ja auch Klopfen für mich entdeckt, auch das mentale….
    Darf ich ggf. trotzdem auch auf eine anderes geartete Technik hinweisen, die mir mitlerweile sehr sehr gut hilft, wenn doch mal wieder Kopfdruck kommt? Gerade bei Kopfschmerzen (bei mir mitlerweile wiegesagt nur noch sehr leichte), finde ich eine Technik fast genau so schnell, wenn nicht sogar noch schneller als das Klopfen – und zwar ein ganz gezieltes Aufdehnen der hinteren beidseitigen Muskelstränge am Hals. Die Übung habe ich von Liebscher-Bracht übernommen, falls du/ihr mal im Netz danach suchen wollt. Michaela hatte hier auch bereits etwas ähnliches gezeigt, als es um die Kombination von Yoga und Klopfen (da ging es um Rückenschmerzen) ging. Diese o.g. Dehnübung (je Dehnung mindestens eine Minute in den Wohlfühl- bzw. Dehnungsschmerz hinein langsam dehnen!) könnte man ggf. auch mit dem Klopfen kombinieren (ähnlich wie beim Yoga und dem Klopfen), auch mit dem mentalen Klopfen (damit dürfte der Muskel bzw. die Faszien noch schneller in die Entspannung kommen und so wieder nachgeben, was scheinbar bei vielen Arten von Kopfschmerzen als gemeinsames Symptom o.ä. auftritt….oft ist der Nackenbereich stark verspannt und das zieht sich nach oben über die Kopfmuskeln immer weiter zu…so die langjährige Erfahrung aus muskulär-faszialer sicht z.b. von Liebscher-Bracht) 🙂
    Will damit sagen, es gibt hier einiges, was man machen kann.. Solltet ihr mit (mentalem)klopfen nicht weiter kommen, gern viell. mal diese spezielle (Engpass)Dehnung probieren 🙂
    Danke Michaela für dein Engagement und diese tollen Tipps hier auf deiner Seite!
    LG aus Hamburg
    René

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