logische Beispiele, warum du auch beim EFT oder klopfen spezifisch sein solltest

Wenn du EFT anwendest und vom Entwickler Gary Craig etwas gelesen oder Videos gesehen hast, dann werden dir 2 Sprüche bekannt vorkommen:

try it on everything – probiere es für alle Themen aus“
und
be specific – sei spezifisch / genau“.

 

Heute möchte ich dir 4 Beispiele nennen, warum es dich auch auf anderen Gebieten schneller zum Ziel bringt, wenn du spezifisch bist.

Oder dass du dort gar nicht auf die Idee kommst, unspezifisch zu sein.
Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zu meiner Blogparade zum Klopf-Kongress.

sei spezifisch, wenn du EFT anwendest und klopst

 

1 – Dein Computer ist kaputt

Nehmen wir an, dein Computer ist kaputt, du möchtest ihn gerne reparieren lassen und bringst ihn in ein Fachgeschäft.
Der Verkäufer stellt dir folgende Fragen:
Was genau funktioniert nicht mehr?
Welche Fehlermeldungen traten im Vorfeld auf?
Haben Sie kürzlich etwas neu installiert oder verändert?
Haben Sie einen Virenscanner auf Ihrem Computer?
Wie lautet Ihr Passwort?

Würde deine Antwort auf all diese Fragen lauten: er geht nicht mehr! ?
Und würdest du all seine anderen Fragen einfach ignorieren, denn schließlich ist er der Fachmann und wird den Fehler schon finden?

Vermutlich nicht, oder?

Vielleicht findet er den Fehler auch ohne Details, wenn er es geschafft hat, dein Passwort zu knacken.
Da er von dir keinen Anhaltspunkt bekommen hat, wo der Fehler liegen könnte, fängt er bei den häufigsten Fehlerquellen an zu suchen.
Das ist aufwändig und braucht Zeit, die du später bezahlen darfst.

Hättest du ihm im Vorfeld gesagt: „ich hatte schon ein paar Mal die Fehlermeldung X“ oder „bis ich das Programm y heruntergeladen habe, lief er wunderbar“, hätte er genauer gewusst, wo er ansetzen kann und wäre schneller zu einem Ergebnis gekommen.

Das ist logisch, oder?

2 – Dein Auto muss zum TÜV

Nehmen wir an, der TÜV deines Autos läuft Ende des Monats ab. Du möchtest eine neue Plakette und dein Auto muss dafür in die Werkstatt.
Du rufst in der Werkstatt an, um einen Termin abzusprechen. Du wirst gefragt, was denn mit dem Auto los ist und was der Grund für den Werkstattbesuch ist – sie müssen ja auch in etwa wissen, wie viel Zeit sie einplanen.

Würdest du da einfach sagen: ich brauche einen Termin! Bringst dein Auto zum vereinbarten Zeitpunkt in die Werkstatt, gibst den Schlüssel ab und lässt sie einfach machen?

Ich kann es mir schwer vorstellen.

Falls doch, dann bekommst du sicher später am Tag einen Anruf vom Werkstattmeister. Das Diagnosegerät hätte keinen Fehler gezeigt und du möchtest doch bitte den Defekt noch einmal genau beschreiben.
Bei der Überprüfung ist ihnen aber aufgefallen, dass die Hauptuntersuchung Ende des Monats fällig ist und sie fragen, ob sie das gleich mit erledigen sollen.

Das hättest du auch einfacher haben können…

3 – Du hast Bauchschmerzen und gehst zum Arzt.

Nehmen wir an, du hast Bauchschmerzen und gehst zu deinem Hausarzt. Im Sprechzimmer fragt dich der Arzt, wie er dir helfen kann und welche Beschwerden du hast.

Antwortest du mit: es tut weh?

Hat der Arzt keine weiteren Informationen und bekommt auch keine Antworten auf seine weiteren Fragen, dann wird er dich von Kopf bis Fuß untersuchen müssen um den Teil zu finden, der dir weh tut.

 

4 – Du möchtest ein Stück Torte essen

Nehmen wir an, du bist gemütlich durch die Stadt geschlendert und möchtest dir zum Abschluss ein leckeres Stück Torte mit einer kräftigen Tasse Kaffee gönnen.
Du findest ein gemütliches Café, setzt dich an einen Tisch und wartest, bis die Bedienung kommt.

Schaust du dir die Karte an und sagst ihr: ein Stück Torte?
Wenn in der Auslage mindestens 6 verschiedene Torten- und Kuchensorten liegen?

In all diesen Beispielen ist es völlig logisch, dass wir spezifisch sind.

Wir kämen gar nicht auf die Idee, nicht spezifisch und genau zu sein.

 

Beim Klopfen scheint das oft anders zu sein…

Wenn jemand Angst vor Hunden hat, dann klopft er z.B. „diese Angst“ und glaubt vielleicht sogar, dass es spezifisch ist.
Dabei hat er aber eigentlich Angst vor kleinen, weißen Hunden, die ihm entgegenlaufen.

Da wäre es deutlich wirksamer, auch hier spezifisch zu sein und zu klopfen: die Angst davor, dass ein kleiner, weißer Hund auf mich zugelaufen kommt.

Dein System wird es vermutlich auch finden, wenn du nur „diese Angst“ klopfst aber mit der präzisen Ansage und deinem Gefühl dazu, braucht es nicht lange wild in der Gegend rumzusuchen, sondern weiß sofort, um was es geht und du kommst schneller zum Ziel.

Wenn jemand Schmerzen hat, dann klopft er oft „diese Schmerzen“.

Bei akuten Schmerzen reicht das auch.
Da braucht man nicht mehr lange nach einer Formulierung zu suchen, sondern klopft das, was da ist. Man muss dann auch nicht unbedingt etwas sagen.

Besser wäre es aber auch hier, spezifisch zu sein.

Du könntest an den Punkten – statt einfach „diese Schmerzen“ – auch klopfen, was gerade in dir vorgeht:

Die Schmerzen machen mich wahnsinnig, es ist kaum auszuhalten, dieser unerträgliche Druck, dieses Stechen, ich werd irre, ich halt es nicht aus, ich weiß nicht, was ich noch machen soll,…

Alle Gedanken einfach ungefiltert rauslassen und dabei klopfen.

Gerade bei chronischen Schmerzen ist es sinnvoll, präzise zu sein.

Wenn dir deine linke Schulter schon ewig weh tut und du dich schwer tust, sie zu bewegen, dann ist es gut, dir die Schmerzen genau anzugucken.
Wo genau tut es weh?
Wann fingen die Schmerzen an?
Wie genau sind die Schmerzen – stechend, drückend, ziehend, pulsierend,…?
Sind sie immer da?
Wann treten sie verstärkt auf?
Worin schränken sie mich ein?

Je besser du deine Schmerzen kennst, desto besser kannst du sie auch beklopfen, weil du sie genau und präzise ansprechen kannst.

Oder wie Gary immer so schön sagt: be specific!

Einen ausführlichen Fragebogen findest du auch in meiner 3-teiligen Übung „meine persönliche Schmerztablette
Wenn du jeden Teil dieser Beschreibung (wie, wann, wo,…) als einzelnen Aspekt ansiehst und klopfst, dann bemerkst du auch schneller, wie sich etwas verändert.
Der Schmerz ist vielleicht noch da, aber vorher war es ein Brennen (9 auf der Skala) und das ist besser geworden (noch eine 4 auf der Skala).

Achtest du nicht auf die Details, dann könntest du auch (fälschlicherweise) sagen: pfff… das hat ja mal gar nichts gebracht.

Darum meine Bitte an dich: Be specific – sei spezifisch!
Sei präzise in dem, was du klopfst.

Dann kannst du auch ganz genau prüfen, was sich verändert hat.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Als Energetischer Coach und META Health Master Practitioner bin ich dein Online-Coach für Klopfen und mehr und begleite dich auf deinem Weg in die Schmerzfreiheit. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann melde dich doch für mein kostenloses Kennenlerngespräch an.
2017-08-10T08:48:26+01:00

2 Kommentare

  1. Marion Sprissler 5. Juli 2016 um 16:28 Uhr - Antworten

    Liebe Michaela,

    Danke für diesen tollen Blogbeitrag, er wird sicherlich vielen Menschen helfen!
    Gerade Schmerzpatienten werden hier Hilfe im spezifischen Klopfen finden.

    Daumen hoch und weiter so <3

    • Michaela Thiede 5. Juli 2016 um 17:04 Uhr - Antworten

      Liebe Marion,

      danke für dein Feedback.
      Die Erfolge sind einfach besser, je spezifischer man klopft.

      Liebe Grüße
      Michaela

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